Spanien | Katalonien

Auf dem Gran Bucle-Trek durch die Zentralpyrenäen

Spektakulärer Rundweg durch das Wanderparadies Aran-Tal und den Aigüestortes-Nationalpark mit Gepäcktransport

Ihr Reisespezialist

Preis pro Person ab 980 EUR
Dauer 8 Tage
Teilnehmer ab 2
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode SPABUC

Erleben Sie alpine Stimmung im sonnigen Süden, eine bezaubernde Hochgebirgslandschaft und eine vielfältige Flora und Fauna, saubere Flüsse und hohe, im Winter und Frühjahr schneebedeckte Gipfel.

Nationalpark Aigüestortes i Estany de St. Maurici

Hier kommt alles zusammen, was die Schönheit des Gebirges ausmacht: felsige Landschaften, viele Seen, lichte Baumbestände und mittelalterliche Dörfer mit guten Einkehrmöglichkeiten. Die Top-Wanderregion der spanischen Zentralpyrenäen! Der 132 km lange Gran Bucle Wanderweg gehört wohl zu den schönsten und spektakulärsten Weitwanderwegen Europas. Durch die Überquerung des Hauptkamms der Pyrenäen lernen Sie die atlantische Nordseite, wie auch die mediterrane Südseite der Pyrenäen kennen. Kaum ein Gebiet in Europa weist so viele kontrastreiche Landschaften auf, wie der Gran Bucle. Mit über 200 Hochgebirgsseen handelt es sich gleichzeitig um eine der größten Seenplatten Europas. Auf Ihren Etappen treffen Sie nicht nur auf eine außergewöhnliche Naturschönheit, sondern Sie kommen auch mit Dörfern in Kontakt, die Ihnen das Leben der Menschen, ihre Kultur und Geschichte näher bringen.

Das Wanderparadies Val d'Aran

Sie wandern durch Dörfer, Auen und Berge, die Ihnen die Geschichte des Tales erzählen. Auf Wegen, die Hirten und Bauern seit Jahrhunderten im Rahmen der Transhumanz, der Wanderviehwirtschaft, benutzten, auf denen die Bergarbeiter zu den Minen liefen, in denen sie arbeiteten und wo Händler auf dem Rücken der Esel ihre Waren transportierten. Es sind Wege, die schon seit alters her die Dörfer und Täler des Aran Tals miteinander verbanden…

Höhepunkte

  • Abwechslungsreiche Landschaft im Aigüestortes Nationalpark
  • Wandern ohne Gepäck – Gepäcktransport inkludiert
  • Genusswandern auf alten Wegen durch die Berge des Val d'Aran
  • Üppige grüne Vegetation und kleine romantische Kirchen

Das Besondere dieses Bausteins

  • Überquerung des Hauptkamms der Pyrenäen
  • Eine der größten Seenplatten Europas mit 200 Hochgebirgsseen

Zeiträume

von bis Preis p.P. Bemerkungen
19.06.2021 30.09.2021 ab 980 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 300 EUR
EZ-Zuschlag ab 210 EUR
Mietwagen ab/an Barcelona oder anderer Flughäfen auf Anfrage

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Ankunft in Vielha 1×A

    Vielha ist die sympathische Hauptstadt des Arantals in den katalanischen Hoch-Pyrenäen, sie liegt am Fuße des Maladeta-Massivs, ein typisches Pyrenäen-Hochgebirgsdorf mit Häusern aus Schieferdächern und dunklem Naturstein. Hier startet Ihre individuelle Wandertour durch das Wanderparadies Val d'Aran. Sie wandern durch Dörfer, Auen und Berge, die Ihnen die Geschichte des Tales erzählen. Auf Wegen, die Hirten und Bauern seit Jahrhunderten im Rahmen der Transhumanz, der Wanderviehwirtschaft, benutzten, auf denen die Bergarbeiter zu den Minen liefen, in denen sie arbeiteten und wo Händler auf dem Rücken der Esel ihre Waren transportierten. Übernachtung im Hotel.

  • 2. Tag: Vielha – Bossost 1×(F/A)

    Sie verlassen Vielha auf dem Wanderweg GR 211 in Richtung Vilac. Umgeben von Ausblicken auf das Hochgebirge wandern Sie durch kleine Dörfer mit romanischen Kirchen. Vom Dorf Vilamos erblicken Sie den höchsten Berg der Pyrenäen, den Aneto (3404m) und den Maladeta (3308m). Sie erreichen Bossòst, ein Dorf mit 1000 Einwohnern und einer der schönsten romanischen Kirchen aus dem 12. Jahrhundert, der Kirche Asunción de María. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 6-7h, 740 m↑, 1050↓, 22 km).

  • 3. Tag: Bossost – Bagergue 1×(F/A)

    Das Bergtaxi bringt Sie weit hinein ins Val Torán zum heutigen Startpunkt Ihrer Wanderung, die schwerste Etappe des Trekkings aufgrund ihrer Länge und des zu bewältigenden Höhenunterschieds. Sie werden belohnt durch ein spektakuläres und einzigartiges Ambiente der Hochebene von Liat mit atemberaubenden Ausblicken in den Nationalpark Aiguestortas! Der Wasserfall Unyola ist mit seinem orange leuchtenden Farbspiel ein besonderer Höhepunkt. Die Etappe kann um 8 km mit einem Bergtaxi abgekürzt werden (Buchung nach Ankunft vor Ort). Übernachtung in einem gemütlichen Berghotel. (Gehzeit ca. 8-9h, 1300 m↑ 1050↓, 24 km).

  • 4. Tag: Tredos – Espot 1×(F/A)

    Auf ins nächste Tal: Transferfahrt ins Val de Ruda. Sie wandern durch ein märchenhaftes Waldgebiet, an kleinen Wasserfällen und smaragdgrünen Seen vorbei zur Saboredo Berghütte. Nach einer Stärkung steigen Sie weiter auf und erreichen den aussichtsreichen Übergang Port de Ratera (2543m) mit Gipfelmöglichkeit zum Tuc de Ratera. Ein einzigartig schöner Abstieg zum See Sant Maurici erwartet Sie mit Blick auf die Zwillingsgipfel Encantats, die verzauberten Wilderer.
    „Man kennt die Pyrenäen nicht, wenn man Los Encantats nicht kennt“ – so Henry Brulle, französischer Pyrenäenkenner. Die Legende der Encantats ist ein Phantasiemärchen der Bewohner von Espot: im Monat September wurde an der Einsiedlerkapelle Sant Maurici eine Wallfahrt gefeiert, zu der jedes Jahr die Einwohner von Espot zusammenkommen. In diesem Jahr jedoch nahmen zwei Wilderer namens Cristòfol und Esteve nicht an der genannten Wallfahrt teil, sondern stiegen bergaufwärts, bis sie den Gipfel erreicht hatten, um zu jagen. Wolkengetöse und ohrenbetäubender Donner brachten den Berg zum Bersten – seither sind seine zwei Spitzen geteilt, die beiden Wilderer bleiben zur Strafe für ewig versteinert! Das Bergtaxi bringt Sie in den kleinen Ort Espot. (Fahrzeit ca. 15 Minuten). Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 6h, 850 m↑, 640 m↓, 14 km).

  • 5. Tag: Sant Maurici – Boi 1×(F/A)

    Das Bergtaxi bringt Sie wieder zurück zum Sant Maurici See. Sie wandern in das Herzstück des Nationalparks, kommen zum Pass Portarro d'Espot (2425m) – Gipfelmöglichkeit – und erreichen das Gebiet Aigüestortes – das Gebiet der zahlreichen mäandernden, smaragdgrün schillernden Bergbäche. Genuss pur! Am letzten großen Wasserfall beginnt der Abstieg ins Pyrenäen-Dorf Boí. Das Boí-Tal wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe wegen seiner einzigartigen Gebirgsromanik und der 9 romanischen Dorfkirchen erklärt. Übernachtung im Hotel.
    (Gehzeit ca. 6-7h, 520 m↑, 1190 m↓, 20 km).

  • 6. Tag: Boi – Aneto 1×(F/A)

    Die heutige Wanderung führt durch Wälder, über Weidewiesen, bewirtschaftete Almen und Täler in Richtung Aneto. Über Erill de la Vall, wo Sie die romanischen Dorfkirche Santa Eulalia nicht versäumen dürfen, gelangen Sie zum Coll de Basco und zum Port de Gelada (2.069m). Auf alten Säumerpfaden erreichen Sie das Dorf Senet (1.205m) und weiter bergauf zum Dorf Aneto. Übernachtung in einer Pension. (Gehzeit ca. 5-6h, 980 m↑, 900↓, 15 km).

  • 7. Tag: Aneto – Vielha 1×(F/A)

    Ein Bergtaxi bringt Sie zum Einstieg in die letzte Etappe. Die grandiose Wanderung führt entlang zahlreicher Bergseen zu herrlich gelegenen Berghütten, die zur Jause einladen, und einen weiteren Übergang mit fantastischen Weitblicken zurück auf die Nordseite des Pyrenäenhauptkamms. Die Wanderung endet in Vielha, Ihrem Ausgangspunkt. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 6h, 810 m↑, 1470 m↓, 16 km).

  • 8. Tag: Abreise 1×F

    Abreise oder individuelle Verlängerung.

Enthaltene Leistungen ab/an Vielha

  • Transfers laut Programm
  • Gepäcktransport zur jeweils nächsten Unterkunft (1 Gepäckstück á 20 kg pro Person)
  • 1x Gutschein zur Besichtigung der romanischen Kirche St. Joan in Boí
  • 1x Gutschein zur Verkostung einheimischer Liköre
  • GPS-Tracks sowie Kartenmaterial
  • Tourassistenz vor Ort (englisch-/spanischsprachig)
  • Notfallservice/Agenturservice in Spanien (deutschsprachig)
  • 6 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Pension im DZ
  • Mahlzeiten: 7×F, 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Transfers, Ausflüge und Eintritte; evtl. Zusatzübernachtungen vor/nach der Reise; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Abwechslungsreiche Landschaft im Aigüestortes Nationalpark
  • Wandern ohne Gepäck – Gepäcktransport inkludiert
  • Genusswandern auf alten Wegen durch die Berge des Val d'Aran
  • Üppige grüne Vegetation und kleine romantische Kirchen

Das Besondere dieses Bausteins

  • Überquerung des Hauptkamms der Pyrenäen
  • Eine der größten Seenplatten Europas mit 200 Hochgebirgsseen

Anforderungen

Für die teils langen Ganztageswanderungen benötigen Sie eine gute Kondition. Die Wege sind gut markiert, können aber steinig oder matschig sein, Trittfestigkeit ist vonnöten. In den höheren Lagen sind vor allem im Frühsommer manchmal Restschneefelder zu überqueren.

Sie tragen unterwegs nur Ihren Tagesrucksack. Ihr Hauptgepäck wird jeweils zur nächsten Unterkunft transportiert.

Sie sollten den Umgang mit GPS im Gelände und/oder Landkarten gewohnt sein und sich vor Ort verständlich machen können. In den Pyrenäen wird Spanisch und Katalanisch gesprochen, auch in Englisch kommt man natürlich gut zurecht. Durch die Nachbarschaft zu Frankreich ist auch Französisch weiter verbreitet als Deutsch.

Zusatzinformationen

Die Anreise nach Vielha kann auch mit dem Bus ab Barcelona Flughafen erfolgen. Es gibt täglich ca. 6 Verbindungen, Fahrzeit ca. 5 h.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass dieser Reisebaustein im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Spanien

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer Corona-Test wird verlangt

Rückkehr-Pflichten:
Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit gewarnt.
Dies gilt mit Wirkung vom 14. März 2021 nicht mehr für die autonomen Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie die Balearen.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie auf die Balearen wird weiterhin abgeraten.

Epidemiologische Lage

Spanien ist von COVID-19 stark betroffen, jedoch sind die Infektionszahlen zuletzt gesunken. Dabei ist das Infektionsgeschehen regional unterschiedlich. In den autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Kantabrien, Kastilien-Léon, Katalonien, Galicien, Madrid, Navarra, dem Baskenland, in den Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf den Kanarischen Inseln liegt bzw. lag bis vor kurzem die Zahl der Neuinfektionen noch über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage, weshalb diese Regionen weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Einreise

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Einschränkungen an der Landgrenze zu Portugal s. unten und unter Durch- und Weiterreise.

Für alle Reisenden ab einem Alter von sechs Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/-gebiet kommen, gilt die Verpflichtung, ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Tests (entweder ein PCR-Test oder ein sogenannter TMA-Test) mit sich zu führen. Diese Verpflichtung gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg.

Die Risikoländer, zu denen auch Deutschland gehört, sind in der Anlage II der Verordnung vom 11. November 2020 aufgeführt. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren, negatives Testergebnis.

Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden.
Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform zusammen mit dem negativen Testergebnis, vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

Die Einreise von Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur an bestimmten Grenzübergängen und zu bestimmten Uhrzeiten möglich. Es werden vorübergehend Grenzkontrollen eingeführt. Die Einreise zur Rückreise an den Wohnort (in Spanien oder anderen EU-Staaten bzw. Schengen-assoziierten Staaten) sowie z.B. zu gewerblichen und beruflichen Zwecken (Grenzpendler) ist auch weiterhin gestattet.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen.

Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

Durch- und Weiterreise

Für die Durchreise bestehen keine Einschränkungen. Die Weiterreise nach Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur noch möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal nachgewiesen werden kann oder zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken.

Reiseverbindungen

Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen-, Straßen- und Schiffsverkehr) ist noch reduziert.

Beschränkungen im Land

Für ganz Spanien wurde am 25. Oktober 2020 durch das Real Decreto 926/2020 der Alarmzustand ausgerufen, der bis 9. Mai 2021 verlängert wurde. Mit dem Alarmzustand wird es den Autonomen Gemeinschaften ermöglicht, abhängig von der Infektionslage nächtliche Ausgangssperren zu verhängen, Zusammenkünfte auf eine Personenzahl zu begrenzen und Bewegungsbeschränkungen für besonders betroffene Gebiete oder die gesamte Autonome Gemeinschaft durchzusetzen. Ein Betreten dieser Gebiete zu touristischen Zwecken ist dann nicht möglich, die Durchreise in ein nicht betroffenes Gebiet ist weiterhin gestattet. Eine Übersicht über die Regelungen können auf der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums nachgelesen werden.

Die Aus- bzw. Rückreise nach Deutschland ist für deutsche Staatsangehörige und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland sowohl auf dem Luft- als auch auf dem Landweg jederzeit möglich.

Vom 26. März bis 9. April 2021 ist das Reisen auf dem spanischen Festland zwischen den Autonomen Gemeinschaften nur aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen z.B. die Rückkehr an den Wohnsitz oder berufliche Gründe. Touristische Reisen gelten nicht als triftiger Grund. In dieser Zeit gilt für alle Autonomen Gemeinschaften, dass Treffen in öffentlichen geschlossenen Räumen auf vier Personen beschränkt sind, Treffen im Freien auf sechs Personen. Treffen in privaten Haushalten sind auf die dem Haushalt angehörenden Personen beschränkt. Dieselben Regelungen gelten vom 17. bis 21. März 2021 in allen Autonomen Gemeinschaften, in denen der 19. März 2021 ein Feiertag ist.

In der Autonomen Gemeinschaft Madrid gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. Mobilitätsbeschränkungen betreffen einige Gebiete in der Stadt Madrid und einzelne Gemeinden. Zusammenkünfte von mehr als vier Personen (im Innenbereich) bzw. sechs Personen (im Außenbereich) sind in Handel und Gastronomie nicht erlaubt. Treffen in privaten Haushalten sind nur in Ausnahmefällen, z.B. zur Betreuung Bedürftiger, erlaubt.
In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien gilt zunächst bis 14. März 2021:
Nach Katalonien darf nur aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden (behördliche Erklärung ist mit sich zu führen, der Durchreiseverkehr ist davon nicht betroffen).  

Zusätzlich zu den für die Autonome Gemeinschaft geltenden Reisebeschränkungen darf man den Landkreis („comarca“) nur aus triftigen Gründen verlassen (behördliche Erklärung ist mit sich zu führen).

Die nächtliche Ausgangssperre in Katalonien gilt von 22 bis 6 Uhr. Im Ausnahmefall ist die behördliche Erklärung mit sich zu führen.

Gastronomiebetriebe dürfen tagsüber zu begrenzten Zeiten öffnen.

Am Wochenende sind nur Geschäfte des täglichen Bedarfs, Apotheken und Buchhandlungen sowie bestimmte Dienstleistungsbetriebe wie Friseure, Tierarztpraxen, Autohändler geöffnet.

Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind grundsätzlich untersagt.

In der Autonomen Gemeinschaft Valencia gilt zunächst bis 14. März 2021: Ein- und Ausreise nur aus triftigen Gründen. Bei Anreise mit dem Auto ist bei Kontrollen der Wohnsitzstatus in der Gemeinschaft nachzuweisen. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 bis 6 Uhr. Gastronomiebetriebe dürfen im Außenbereich öffnen (pro Tisch max. 4 Personen; Rauchen verboten). Geschäfte, sind nur zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet; für Geschäfte des täglichen Bedarfs und Friseure gelten diese Beschränkungen nicht. Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten sind geschlossen. Zusammenkünfte von mehr als vier Personen, die nicht im selben Haushalt leben, sind grundsätzlich untersagt.

In der Autonomen Gemeinschaft Aragón gilt zunächst bis 19. März 2021: Für die Autonome Gemeinschaft Aragón und für die drei Provinzen Huesca, Teruel und Zaragoza gilt ein Ein- und Ausreiseverbot. Die Ein- und Ausreise ist nur aus triftigen Gründen und mit behördlicher Erklärung erlaubt. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 23 bis 6 Uhr. Zusammenkünfte von mehr als 6 Personen sind untersagt.

Für Andalusien wurde das bestehende Ein- und Ausreiseverbot bis zum 19. März 2021 verlängert. Für eine Einreise müssen triftige Gründe vorliegen, touristische Gründe zählen nicht dazu. Der Durchreiseverkehr ist davon nicht betroffen. Bewegungen und Fahrten sind nur innerhalb der eigenen Provinz erlaubt. Für Kommunen mit hohen Inzidenzwerten gibt es Mobilitätsbeschränkungen. Darüber hinaus sind in Kommunen mit besonders hohen Inzidenzwerten nicht–essentielle Geschäfte und Restaurationsbetriebe geschlossen; ansonsten gelten Beschränkungen der Öffnungszeiten. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 bis 6 Uhr. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die andalusische Regionalregierung.

Die meisten der übrigen Autonomen Gemeinschaften auf dem Festland haben ebenfalls Ein- und Ausreisesperren und nächtliche Ausgangssperren erlassen. Das bedeutet, dass nur noch aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden darf, jedoch nicht zu touristischen Zwecken. Es kann diesbezüglich auch zu kurzfristigen Änderungen kommen.

In vielen Autonomen Gemeinschaften wurden aufgrund der hohen Infektionszahlen außerdem u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
Schließung von Diskotheken und Nachtbars, Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können, stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien.

Besonderheiten auf den Inseln

Absperrungen einzelner Orte können kurzfristig von den Regionalregierungen angeordnet werden. Informationen dazu werden in den lokalen Medien veröffentlicht.

Auf den Balearen gilt die Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland grundsätzlich auch für Einreisen vom spanischen Festland. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung. Bis zunächst 15. März 2021 gelten auf den Balearen verschärfte Maßnahmen. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr. Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind untersagt.

Ibiza und Formentera sind abgesperrt. Beide Inseln können nur aus triftigen Gründen verlassen oder betreten werden.

Auf Ibiza sind Bars, Cafés und Restaurants geschlossen. Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice sind gestattet. Für Geschäfte, mit Ausnahme derer, die den für den Lebensunterhalt notwendigen Bedarf sicherstellen, gelten eingeschränkte Öffnungszeiten. Private Treffen sind auf Mitglieder des eigenen Hausstands beschränkt.

Auf Mallorca, Formentera und Menorca ist die Außengastronomie mit unterschiedlichen Öffnungszeiten und eingeschränkter Kapazität möglich. Auf Menorca ist darüber hinaus die Gastronomie im Innenbereich mit 30% Kapazität geöffnet. Für Geschäfte, mit Ausnahme derer, die den für den Lebensunterhalt notwendigen Bedarf sicherstellen, gelten eingeschränkte Öffnungszeiten.

Besucher, die aus einem Risikogebiet (u.a. Deutschland) auf die Kanaren reisen, müssen bereits bei der Einreise (siehe Einreise) ein negatives PCR- oder ein sogenanntes TMA- Testergebnis vorweisen.

Personen, die auf dem Seeweg vom spanischen Festland auf die Kanaren reisen (z.B. mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor dem Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) geschickt werden.

Unabhängig von den o.g. Einreisebestimmungen gilt für alle Reisenden ab sechs Jahren (auch diejenigen, die aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten werden, folgendes:

An der Rezeption ist noch einmal das negative COVID-19-Testergebnis vorzulegen.

Die Durchführung des Tests darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Das Testergebnis ist in Papierform oder auf dem Smartphone vorzuweisen, wobei der vollständige Name der getesteten Person, der Name des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests angegeben sein müssen. Es werden sowohl PCR- als auch Antigen-Schnelltests akzeptiert.

Der Test sollte nach Möglichkeit im Herkunftsland gemacht worden sein, kann aber auch unmittelbar im Anschluss an die Einreise in hierzu autorisierten Teststationen durchgeführt werden, wobei die Kosten von der untersuchten Person zu tragen sind. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet, die in einer von den kanarischen Behörden hierfür bereit gestellten Unterkunft verbracht werden muss.

Es besteht die grundsätzliche Pflicht, die spanische Corona-App „Radar COVID“ zu aktivieren und diese frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr zu deaktivieren.

Auf allen Kanarischen Inseln gelten nächtliche Ausgangssperren, deren Uhrzeiten allerdings für einzelne Inseln unterschiedlich sein können.

Für Lanzarote und La Graciosa gelten bis auf weiteres zusätzlich zu den für ganz Spanien geltenden Einreisebestimmungen folgende weitergehende Beschränkungen:

Für Touristen, die mit internationalen Flügen ankommen, gelten die generellen Vorschriften für die Einreise nach Spanien, siehe: Einreise

Einreisen vom spanischen Festland oder von den Balearen sind grundsätzlich nicht möglich, es gibt jedoch eine Reihe von Ausnahmetatbeständen (z.B. Nachweis, dass es sich um eine Familienbesuchsreise handelt oder dass die Unterbringung in einer lizenzierten touristischen Unterkunft gebucht wurde).

Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr (Ausnahme: vorstehend beschriebene An- und Abreisen). Die Innenbereiche von Bars und Restaurants bleiben geschlossen (Ausnahme: Hotels), die Außenbereiche dürfen höchstens zu 50% besetzt werden.

Hygieneregeln

Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100,- Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen. Es empfiehlt sich eine entsprechende Bescheinigung mitzuführen.

Quelle: Auswärtiges Amt