Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Spitzbergen: Goldener Herbst an Bord der Noorderlicht

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Der Herbst in Spitzbergen ist kalt, grau, regnerisch oder verschneit? So kann es sein – muss es aber nicht! Mitte September war ich eine Woche mit dem Segelschiff Noorderlicht in Zentralspitzbergen unterwegs und Sonnenschein und blauer Himmel waren mein ständiger Begleiter. Durch die tief stehende Sonne erstrahlte die arktische Landschaft bereits vormittags im wärmsten „Sonnenuntergangs-Licht“ und ließ nicht nur Fotografen-Herzen höher schlagen. Ob die schroffen Berge, die Spitzbergen den Namen gaben, oder die riesigen Gletscherfronten – alles war fast ganztags in goldenes Abendlicht getaucht! Wir unternahmen kleine Wanderungen durch die herbstliche Tundra, teils schon ganz durch frischen Schnee, genossen die Ruhe bei einem abendlichen Lagerfeuer am Strand und erforschten die Überbleibsel des Kohlebergbaus in einsamen Buchten. Auch die Geisterstadt Pyramiden, ebenso ein Relikt aus Bergbauzeiten, lag an unserem Weg – eine skurrile „Stadt“ deren Häuser wirken, als ob die Bewohner diese nur eben kurz verlassen haben…

Frische Eisbärenspuren kreuzten unseren Weg, ebenso wie Rentiere und Polarfüchse…aber der Herbst in Spitzbergen ist weniger die Zeit für Wildlife-Beobachtungen, sondern die Zeit des Lichts!

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